Sonntag, 22. Juni 2014

Ask.fm- Ein Erfahrungsbericht

Worum geht es?


Ask.fm ist ein soziales Netzwerk, bei dem man sich anmelden kann, um -je nach Einstellungen- anonyme oder unanonyme Fragen gestellt zu bekommen. an kann dort ein Bild von sich als Profilbild nehmen, jene Fragen beantworten und anderen Fragen stellen. Ebenfalls kann man Fragen, die einem gefallem,"liken".
Heute schreibe ich in meinem Blog über diese Plattform, weil ich ein wenig Dampf ablassen muss. Denn auf dieser Seite gibt es immer wieder wirklich grenzwertige Leute die "gefeiert" werden, obwohl sie teilweise den größten Müll aller Zeiten verbreiten, mit Absicht provozieren um zu polarisieren oder andere schlichtweg fertigmachen. Die verschiedenen Typen der "ask.fm Nutzer" möchte ich jetzt ein wenig näher erläutern. Ich verzichte darauf Namen zu nennen, weil sich betreffende Personen sowieso nur auf den Schlips getreten fühlen und wieder einen 3m Text schreiben, in dem sie sich rechtfertigen.

Die Frauenversteher & "Likegeilen"


 Meistens gehen Frauenversteher und "likegeile" Hand in Hand, denn die genannten Typen, die so schöne Sachen schreiben wie "Fakt ist: Mädchen liebe es im Regen geküsst zu werden", freuen sich im Normalfall wie ein Schneemann darüber, dass die kleinen 12 jährigen Mädchen ihre Antworten liken und auf ihre Masche hereinfallen.
Meistens sind diese Frauenversteher sowieso die größten Machos und befolgen ihre eigenen Tipps nicht. Teilweise sind diese geposteten Tipps jenseits von Gut und Böse, denn außer kitschig sind sie gar nichts. Ich persönlich will nämlich nicht um 3 Uhr morgens angerufen werden, damit man(n) mir sagt, dass man(n) mich liebt. Auf Nachfrage hieß es dann passiv-aggressiv "Ja, wenn du lieber ein Arschloch willst, dass dich nur fickt ist egal." Das habe ich mal frei aus der Antwort übernommen, jedoch finde ich es fragwürdig, wenn der selbsternannte Gentleman vulgäre Wörter wie "ficken" benutzt.
Das Wort "likegeil" wurde für Leute erfunden, die nach likes betteln, d.h. Fragen wie "Jedem Liker XY Likes zurück?" und andere beantworten. Auch äußert sich dieses Verhalten dadurch, dass man -wie oben erwähnt- sich verstellt, um Likes zu erhaschen.

Provokateure & "Ich bin ja so ein starker und einzigartiger Mensch"-Menschen


Provokateure tun das, was der Name schon aussagt: sie provozieren. Durch grenzwertige Aussagen, durch ihr Aussehen und durch Beleidigungen anderer. Klar können solche Leute einem egal sein, jedoch finde ich es daneben, wenn man versucht durch Aussagen wie "Ich finde dicke Menschen ekelhaft" Aufmerksamkeit zu bekommen. Man kann seine eigene Meinung haben, jedoch diese so beschränkt im Internet breitzutreten ist armselig. Auch Aussagen wie "Ich bin wunderschön", "Ich habe viel Geld" oder "Ich finde Pelz toll" sind zu lesen und man merkt direkt, dass diese Leute im wahren Leben definitiv zu wenig Aufmerksamkeit bekommen. Andere verschandeln sich mit Absicht, indem sie sich mit weiß anmalen und gruselige Kontaktlinsen benutzen, um zu zeigen, wie selbstbewusst sie sind. Kindisch, aus dem Alter sollte man irgendwann rauskommen.
Andere stellen auf Ask.fm ihre Narben zur Schau, erzählen, wie schlecht es ihnen geht oder wie ihr Leben so ist. Wozu? Weil es sonst niemanden interessiert. Versteh mich nicht falsch: es ist traurig zu sehen, wenn jemand mit vielleicht 18 den gesamten Arm voller Narben hat. Aber ist es wirklich nötig, diese zu präsentieren? Vor allem, wenn diese Personen "bekannter" auf dieser Plattform sind? Denkt niemand daran, was für eine Message das sendet? Anscheinend nicht, denn wenn diese Menschen anonyme Kritik dafür erhalten, werden sie sofort aggressiv und beleidigen aufs Übelste.

Gutmenschen & Intelligenzbestien


Zu einem Gutmensch werden auch plötzlich ganz viele Leute, sobald sie sich auf einer Internetplattform anmelden. Plötzlich ist jeder für Toleranz, plötzlich ist jeder Mensch schön, plötzlich soll jedes Mädchen "Kurven" haben und Mobbing ist ja auch so so so böse. Diese User nerven mich persönlich besonders, weil mich diese Heuchelei nervt. Entweder man steht immer zu seiner Meinung oder man lässt es. Klar kann man denken, dass vielleicht manche Leute wirklich so weltoffen und tolerant sind. Jedoch ist es komisch, wie plötzlich alle gegen Mobbing sind, aber im nächsten Moment eine der bekanntesten Ask-Userinnen beleidigen, weil diese "likegeil" ist? Und so sind leider die meisten. Das sind elendige Heuchler, die sich die Fahne nach dem Wind drehen.
Noch lieber habe ich jedoch die Intelligenzbestien. Diese Leute beleidigen absichtlich andere Religionen beziehungsweise Religionen im Allgemeinen und wundern sich, wenn sie beleidigt werden. Sie nennen sich aus purer Provokation "GOTT" und wissen sich nur zu helfen, indem sie auf die Rechtschreibung und Grammatik der Kritiker losgehen. Egal, ob man sie nun freundlich kritisiert oder voll beleidigt, sie sind immer schlauer und besser. Teilweise korrigieren sie auch Komplimente, wenn da mal die Grammatik nicht passt.
Manchmal werfen sie einfach ein paar Fremdwörter in ihre Argumentation um zu zeigen, wie überlegen sie nicht sind. Das sind für mich ganz armselige Menschen, besonders, wenn man bedenkt wie alt diese Leute alle sind. Sie sind auf einer Plattform angemeldet, wo sich pubertierende Kinder zwischen 14-18 Jahren aufhalten und sind selbst teilweise 20 Jahre alt. Worüber wundert ihr euch denn?

Sonstiges


Im Allgemeinen finde ich das Konzept von ask.fm nicht schlecht, jedoch sollte man sich im Klaren sein, dass nicht jeder Mensch es gut mit einem meint. Man meldet sich auf einer Plattform an, wo jemand sich hinter Anonymität verstecken und einen beleidigen kann. Also bitte beschwert euch nicht mehr darüber, dass ihr anonym kritisiert worden seid. Sperrt anonyme Fragen einfach, dann hört sich das "gehate" auf. Apropos Hater: es ist nicht jeder ein Hater, der euch kritisiert. Teilweise wird auf ask.fm vielen Leuten eine Bühne geboten, die sonst keine Aufmerksamkeit bekommen. Denn da posten plötzlich so manche Leute Bilder mit Z-Prominenz, von ihren "Fotoshootings" und erklären, dass ihre sexuelle Orientierung ja sooo einzigartig ist. Warum muss man seine sexuelle Orientierung im Internet breittreten? Ich schreibe doch auch nicht "Hallo, ich bin heterosexuell und so stark." Es ist schön zu sehen, dass jemand so offen damit umgeht und für Toleranz kämpft, aber es nervt, wenn diese Person es 24/7 betonen muss.
Ich bin absolut dafür, dass niemand sich für seine Sexualität schämen muss, aber bitte, übertreibt es nicht. Besonders einer meint ja immer, man muss für Toleranz kämpfen, aber sobald er unanonyme Kritik erhält, postet er ein Bild des Kritikers mit absolut toleranten Sätzen wie "Danke für das gratis Brechmittel". Ach, so funktioniert Toleranz also. Danke für die Lehrstunde.

xoxo
siimplymylife

Freitag, 20. Juni 2014

Akine 2.0- Überschminken

Man soll Akne nicht überschminken


Schön und gut, jedoch hat nun mal nicht jeder das Selbstbewusstsein, mit einem geröteten Kratergesicht herumzulaufen und am Ende auch noch angestarrt oder laut verspottet zu werden. Ist mir beides schon einmal passiert.
Spätestens, wenn man ein Date hat ist es sowieso vorbei mit der Einstellung.

Die Produkte


Anmerkung: Ich werde nicht bezahlt, um diese Produkte zu benennen, das ist meine Meinung. Ich habe die Produkte von meinem Geld bezahlt, also auch nicht von Mami&Papi gesponsert bekommen.

Feuchtigkeitscreme:
Yves Rocher Hydra vegétal Gel Créme
Warum diese? Die Creme ist eine Gel Créme, also auf Dauer nicht so fettig für Aknehaut. Außerdem ist sie frei von Chemie und sie spendet genug Feuchtigkeit, um meine Haut zu pflegen.

Primer:
Mac Prep+Prime Fortified Skin Enhancer Illuminateur de Teint in der Farbe "Neutralize"
Warum dieser? Mit diesem Primer gleiche ich meine Rötungen aus. Er ist gelblich, teilweise leicht grünlich, was die Komplementärfarbe zu rot ist, somit also meine Hautrötungen abdeckt. Ich mag außerdem die Tatsache, dass er einen SPF von 35 aufweist.

Concealer:
Mac Pro Longwear Concealer in "NC15"
Warum dieser? Weil er extrem lange hält, ohne auszutrocknen und sich meinem Hautton perfekt anpasst. Durch seine gelbe Farbe ist er sehr gut geeignet, um Rötungen abzudecken. Für Augenschatten reicht er zwar auch, jedoch wäre dafür ein Concealer in einer warmen Nuance geeigneter (laut Maccine).

Foundation:
Mac Mineralize Moisture Foundation in "NC15" (Sommer) ; Winter: Mac Studio Fix Fluid
Warum diese? Die Mineralize Foundation ist im Sommer schön leicht und ihre Deckkraft reicht mit meinem Concealer aus. Das Studio Fix Fluid verwende ich eher, wenn es wirklich die ganze Nacht halten soll bzw. im Winter, denn im Sommer untertags wäre sie zu "stumpf".

Puder:
Mac Mineralize Skinfinish in "Light"
Warum dieses? Es trocknet meine Haut nicht aus und mattiert meine Haut schön ab.

Zur Routine


Ich creme mein Gesicht mit meiner Feuchtigkeitscreme ein, diesen lasse ich kurz einziehen. Danach trage ich mit meinem Foundationpinsel meinen Primer auf. Als nächstes nehme ich einen Pumpstopß Concealer, um meine Pickel damit abzudecken.
Danach nehme ich einen Pumpstoß Foundation und trage diese ebenfalls auf. Falls noch Rötungen zu sehen sind, decke ich sie mit einer weiteren Schicht Concealer auf, die ich dieses Mal einklopfe.
Als nächstes kümmere ich mich um meine Augenringe.
Dann pudere ich mein Gesicht ab und mache mit meinem Augenmake-up weiter.


xoxo
siimplymylife

Akne-was nun, was tun?

Schritt 1: Erkennen des Problems


Es kommt diese Zeit im Leben, in der man ab einem gewissen Alter erkennen muss, dass man hier und da echt bescheidene Erbanlagen der Eltern mitbekommen hat, z.B. Akne. Oder zumindest Pickel ab und zu. Jedenfalls plage ich mich seit meinem 13 Lebensjahr mit diesem Thema herum, wobei es bei mir definitiv nicht so schlimm ist, wie es sein könnte: ich habe ab und zu ein paar Pickel und in einer schlimmes Stressphase dicke und entzündete -wie ich sie liebevoll getauft habe- Bomber im Gesicht. Dazu noch Rötungen, die man auf meiner sehr hellen Haut doch sieht. Ich bin ungefähr so der Schneewittchen-Typ.
Falls Du dich gerade wiedererkannt hast oder es sogar noch schlimmer hast, bist du herzlich eingeladen, dir meine Erfahrungen durchzulesen und vielleicht sogar einiges auszuprobieren.
Anmerkung: Ich bin keine Hautärztin und das sind meine Erfahrungen, mit denen ich narbenlos davongekommen bin.

Schritt 2: Das Problem bekämpfen


Abgesehen von der Tatsache, dass Pickel nicht schön aussehen, tun besonders die entzündeten verdammt weh, zumal die Dinger sich besonders auf den empfindlichsten Stellen des Körpers niederlassen.
Es gibt verschiedene Methoden, das Problem in den Griff zu bekommen:
1.) Es ignorieren und ungeschminkt damit durchs Leben laufen, die Pickel nicht anrühren und warten, dass es besser wird.
Diese Leute bewundere ich sehr. Ich könnte niemals ungeschminkt herumlaufen, weil ich das Selbstbewusstsein nicht habe, mir egal, ob es die Haut angeblich verschlechtert. Und schon gar nicht mit nem dicken Eiterpickel, das geht meiner Meinung nach gar nicht.
2.) Medikamente: Antibiotika&Salben
Von Salben rate ich Dir eindeutig ab. Meistens trocknen sie die Haut so aus, dass sich durch die abgestorbenen Hautschüppchen erst recht Pickel bilden. Das einzige, zu dem ich Dir raten kann, ist eine Zugsalbe z.B. eine wie Leukichtan. Man schmiert sie auf den entzündeten Pickel und diese Creme zieht den Eiter heraus. Das klingt jetzt echt ekelhaft und ehrlich gesagt ist es das auch.-Jedoch kannst du noch 5 Stunden den Pickel problemlos öffnen und er ist so gut wie weg.
Antibiotika habe ich lange selbst genommen (den Namen des Medikamentes darf ich nicht veröffentlichen) und es ist auf kurze Zeit definitiv eine Hilfe, jedoch geht das ziemlich auf den Darm beziehungsweise die Leber/Nieren, die die Chemiepaste abbauen müssen. Außerdem kommt die Akne beim Absetzen sofort zurück.

Was ist der RICHTIGE Ansatz zur Bekämpfung von Akne?


Das muss jeder für sich selbst herausfinden. Jedoch kann ich aus eigener Erfahrung sagen: es muss sich an DIR auch etwas ändern.
Pflege:
1.)Wasche dein Gesicht morgens und abends zumindest mit Wasser und einem Lappen ab; ein mildes Waschgel, wie z.B. von La Roche ist ebenfalls zu empfehlen.
2.)Vergiss niemals dich abzuschminken, das bereust du mindestens 3 Tage später.
3.)Benutze mindestens 3x in der Woche ein Peeling. Es ist zwar extrem mühsam, aber deine Haut wird es dir danken, ein wenig besser "atmen" zu können.
4.) Schmiere deine Haut ein! Benutze unbedingt eine Feuchtigkeitscreme, die keine Parfume etc. enthaltet, wie z.B. die Hydra Vegetal von Yves Rocher. Die Haut braucht ganz dringend Feuchtigkeit, auch, wenn sie dir fettig erscheint. Besonders nach dem Öffnen eines Pickels kann die Haut austrocknen und somit wird sie trocken und die Foundation hält ebenfalls nicht mehr so schön.
Öffnen des Pickels:
1.) Drücke niemals an einem "nicht reifen" Pickel herum. NIEMALS.
2.) Wenn er nicht sofort aufgeht, dann lass es. Behandle ihn lieber mit Zugsalbe, dann sollte es nach ein paar Stunden gehen.
3.) Drücke niemals mit dreckigen Händen herum. Erst die Hände waschen, dann den Pickel öffnen.
4.) Benutze immer beide Hände, auch bei Pickeln auf dem Rücken. Notfalls frage deine Mutter. Das ist zwar supereklig, aber du ersparst dir Narben, wenn man ihn "gut" öffnet.
5.) Bitte bitte, stech niemals mit einer Nadel in den Pickel. Auch, wenn sie desinfiziert ist-es gibt zu 99,99999% Narben.
Psyche:
Auch die spielt bei Akne eine wichtige Rolle!
1.) Hör nicht auf andere, die dich wegen deiner Akne hänseln- deine Akne vergeht, deren hässlicher Charakter bleibt.
2.) Ärgere dich nicht über alles, denn auch das kann Pickel begünstigen. Ich spreche aus Erfahrung.
3.) Versuch nicht verzweifelt, deine Akne loszuwerden, also hör auf unnötiges Geld für teure Produkte auszugeben, die nichts helfen. Am Ende bist du pleite und hast noch schlechtere Haut.
4.) Tu dir ab und an etwas Gutes! Das ist ganz wichtig, denn wenn DU entspannt bist, zeigt das auch deine Haut.

Ich werde jetzt im Gleich mich daran setzen, meine Foundationroutine für Aknezeiten niederzuschreiben, damit Du eventuell einen Ansatzpunkt hast, wie du deine Pickel abdecken kannst,ohne, deine Haut zu ersticken, auszutrocknen oder gar sie zu verschlimmern.

Ich hoffe,ich konnte Dir mit diesen Tipps helfen.
xoxo

siimplymylife

Sonntag, 15. Juni 2014

Loslassen und Jammern

Die Vorgeschichte mit der das Übel begann


W A R N U N G: Falls Du nur meine Gedanken zum Thema "Loslassen" hören willst, scroll zur nächsten Überschrift.
Ich muss jetzt ein wenig jammern. Es gibt da einen Jungen, den ich verdammt mag. Er ist der erste Junge, den ich seit meinem verdammten Ex-Freund wirklich mochte. Mit dem ich reden und lachen konnte und er mochte mich auch in der Zeit, wo wir uns gedatet haben.
Leider habe ich es versaut, denn ich hatte aufgrund des dezenten Traumas, das ich wegen meines Ex-Freundes hatte, schlichtweg kein Vertrauen. Also benahm ich mich wie ein Psychopath, ich regte mich z.B. auf, wieso er mir nicht zurückschreibt, obwohl er online war etc. Furchtbar.
Es kam wie es kommen musste: er meinte, es wäre nichts zwischen uns und gab mir einen Korb. Dann war er in der Berufsschule und meldete sich ca. 1 Monat später wieder bei mir, jedoch hatte er plötzlich eine Woche später eine Freundin. Diese ist aber genau genommen noch gestörter als ich, denn jetzt hat er eine neue Handynummer, darf keine anderen Mädchen mehr treffen oder mit ihnen reden.
Ich mag ihn aber leider immer noch. Also hatten wir ausgemacht, dass ich zu ihm in die Arbeit fahre, denn Treffen sind ja nicht mehr erlaubt. Dies tat ich jedoch nicht. Anfangs zumindest. Denn nach ca. 4-5 Monaten Funkstille rief ich doch in der Arbeit an, um 2h später mich mit ihm zu treffen.
Ist er glücklich? Das kann ich nicht sagen. Jedoch war es sofort wie früher, irgendwas ist zwischen ihm und mir und ich denke, er weiß das auch.
Wir haben uns Freundschaft ausgemacht, aber natürlich musste er erwähnen, dass er sich damals was mit mir vorstellen hätte können. Vielen dank dafür.
Dann musste er wieder in die Berufsschule für 5 Wochen und ist seit 14 Tagen wieder arbeiten. Ich hätte schon längst anrufen sollen, aber ich kann nicht.

Die Erkenntnis trifft einen wie ein Donnerschlag


Es könnte so schön sein. Ihn anrufen, hinfahren und 15 Minuten oder 1h mit seinem "Angebeteten" verbringen. Wäre da nicht dieses ekelhafte Gefühl. Diese leise Stimme, die mit einem spricht, die dir sagt, dass es so nicht weitergehen kann und wird.
Und irgendwann, gibt es dann eine Freundin, die dir die Wahrheit sagt: Nämlich, dass du loslassen musst. Will man das hören?Nein.
Es war wie ein Schlag in die Magengrube, als ich begriff, dass sie verdammt noch einmal Recht hatte. Er hat eine Freundin und ich würde soviel auf mich nehmen. Würde mich das auf Dauer glücklich machen? Nein und ihn auch nicht, denn er und ich konnten "nicht nur Freunde" sein.
Also schob ich den Anruf hinaus. Doch spätestens Dienstag oder Mittwoch ist es soweit: ich werde anrufen und Klartext reden.
Und seitdem habe ich einen schrecklichen Schmerz auf der Brust, der jede Sekunde auf mir lastet und nur darauf wartet wieder bemerkt zu werden, egal, was ich tue. Er ist da.
Ich kann nicht mal weinen, es tut so schrecklich weh. Klar, ich jammere auf höchstem Niveau, aber hast Du schon einmal jemanden losgelassen, damit es euch beiden besser geht, obwohl ihr euer Spielchen weiter hättet spielen können?

Loslassen fällt schwer, unglücklich sein jedoch mehr


Liebe kann vieles, doch manchmal ist Liebe nicht genug.
Genau. Manchmal reicht es einfach nicht sich einzureden, dass alles gut wird, solange man sich liebt und vertraut. Manchmal muss man aufhören zu glauben, denn manchmal ist Glaube Selbstbetrug.
Auch, wenn es schwerfällt: sobald man das bittere Gefühl hat, dass etwas nicht stimmt MUSS man loslassen. Man muss alles überdenken, darüber reden und loslassen.
Ich sage nicht, dass man bei der kleinsten Schwierigkeit aufgeben soll, nein. Man soll alle Chancen nutzen, denn es gibt nichts Schlimmeres, als eine Chance zu verpassen, die das ganze Leben hätte verändern können.
Doch sobald man diesen tiefen, bittersüßen Schmerz in der Brust spürt, ist es Zeit. Es ist Zeit Abschied zu nehmen und Lebewohl zu sagen.
Wer weiß, vielleicht führen einen die Wege noch einmal zusammen?
Das alles werde ich ihm diese Woche wohl noch sagen. Ich muss ihn loslassen, damit er glücklich sein kann. Damit ich glücklich sein kann.
Bis jetzt habe ich mich daran festgehalten, dass er mir nie hat sagen können, dass ich gehen soll.
Aber..trotzdem muss ich gehen. Wenn man jemanden liebt- egal, ob freundschaftlich oder mehr- dann will man nicht, dass diese Person verschwindet, das ist klar.
Also darf ich mich daran nicht festhalten, sondern muss trotzdem gehen, auch, wenn es mir wohl das Herz zerreißen wird.

xoxo
siimplymylife

Bist du eine Meredith oder Christina?

Diese Zeit im Leben


Diese Zeit im Leben, in der Du dich entscheiden musst, wer du sein willst. Egal, wie nett man ist oder gutmütig oder treudoof, irgendwann muss man sich entscheiden.
In meinem Fall, ist es immer eine Entscheidung zwischen zwei Charakteren, mit denen ich mich vergleichen könnte: Meredith Grey und Christina Yang. Ich könnte auch von anderen Serien Charaktere nennen, z.B. Blair Waldorf und Serena van der Woodsen aus Gossip Girl.
Doch die Frage ist und bleibt die Gleiche: Wer will ich sein?

Wer will ich sein?


Meredith erinnert mich vom Charakter her ein wenig an mich in früheren Jahren: ich war ruhig, auch, wenn man mir Unrecht gab; ich behielt immer einen kühlen Kopf; war still und hörte anderen immer zu. Im Laufe der Staffeln verändert sich der Charakter, wie andere Grey's Anatomy Fans wohl wissen werden.
Und ich ertappte mich, wie ich einem Charakter immer ähnlicher wurde, den ich eigentlich gar nicht leiden konnte: Christina. Christina ist eine -auf den ersten Blick- arrogante und skrupellose Frau, die nur ihre Karriere im Sinn hat und hier und da auch über Leichen geht.
"Klingt nach dir", sagte eine Freundin zu mir. Ich war höchst beleidigt und stritt dies natürlich ab. Nun ja,ja. Ich bin wohl eine Christina Yang.
Denn auf den zweiten Blick ist Christina eigentlich total sensibel und verletzlich, sie will ihre Gefühle nicht jedem x-beliebigen mitteilen, sondern nur Meredith, ihrer besten Freundin. Nur vor ihr zeigt sie ihre schwache Seite.
Klingt nach mir, nur habe ich meine Meredith noch nicht gefunden.

Meredith oder Christina?


Genug um den heißen Brei geredet, zurück zum Thema. Will ich so sein? Und klar muss ich zugeben, dass ich auch lieber die immer beliebte Meredith wäre, ich habe grundsätzlich das Gefühl, dass jedes verdammte Mädchen aus meiner Umgebung eine Meredith ist, außer ich.
Ich bin immer die, die böse und gemein ist, obwohl ich nur ehrlich bin. Will ich so sein?
Ich bin immer die, die nicht zeigt, dass sie verletzlich ist, ich zeige es nur engen Freunden, wobei ich selbst vor denen nicht weinen würde. Will ich so sein?
Ich weiß es nicht.
Ich wäre ehrlich gesagt auch lieber Miss Sunshine, anstatt Darth Vader. Ich wäre auch lieber sorglos mit 4828632 Freunden, die mich ja alle soooo gern haben, anstatt allein zu sein.
Aber ich bin nun mal niemand, der lächelt, obwohl es ihm nicht gut geht. Ich bin niemand, der die Meinung in sich hineinfrisst.
Das, was mich an mir stört ist sogar ein Meredith-Charakterzug: sobald mir jemand wichtig ist, tue ich alles, damit es der Person gut geht. Egal, wie sie mich behandelt.
Das ist scheiße.
Will ich so sein?
Ich weiß es noch immer nicht.

xoxo
siimplymylife

Freitag, 13. Juni 2014

Wieso ich zu blöd für Dates bin

Mich kennenzulernen fällt nicht schwer, mich zu Daten aber sehr


Es ist mal wieder so weit. Ich habe einen attraktiven und erfolgreichen Kerl kennengelernt. Er ist Arzt. Ich möchte damit nicht angeben, aber Du wirst später merken, wieso ich dieses Detail angebracht habe. Kennengelernt haben wir uns eigentlich im Internet, er hat mich angeschrieben.
Anfangs war ich total happy, denn er scheint auch ein wenig meinen merkwürdigen Humor zu teilen. Vor einer Woche hat er mich nach einem Treffen gefragt- und damit nahm das Drama seinen lauf.

Wieso ich zu misstrauisch für Dates bin


Normalerweise habe ich eine 1-A Menschenkenntnis. Mich haut man nicht so leicht übers Ohr und als damals meine Mathe-Nachhilfe angeklagt worden ist (den Grund möchte ich nicht angeben, denn ich kenne mich mit der Rechtslage da nicht aus, am Ende wird ich noch verklagt), war es für mich überhaupt keine Überraschung.
Jedoch bin ich aufgrund von schlechten Erfahrungen und zu vielen Krimis zu misstrauisch geworden. Ich sehe hinter jedem netten Kerl einen potentiellen Serienkiller (danke Criminal Minds!). Das hat mir schon einige Dates versaut und ich habe auch Gründe gefunden, das Date mit Doktor Sexy zu verschieben.
Zurück zum Berufsdetail: ich finde Ärzte wahnsinnig gruselig. Ich hasse Ärzte, wenn man krank ist, geht man zum Arzt und wenn man an einen blöden Arzt gerät, geht's einem schlechter aus vorher. Oder in Büchern sind die meisten total durchgeknallten Büchern Ärzte.
Nun ja, notfalls kann ich mich mit meinem Sprühdeo verteidigen.
[Anmerkung: ich habe kein Problem mit Ärzten bzw. will niemanden, der diesen Berufs ausübt schlechtmachen oder persönlich angreifen!]

Der Sprung ins kalte Becken


Du wirst mich bestimmt für bekloppt halten, wobei ich mal inständig hoffe, dass sich hier ein paar Leute damit identifizieren können...oder sogar Du?
Jedenfalls werde ich es morgen probieren und ins kalte Wasser springen. Kann ja nicht so schlecht werden. Oder so.
Das war's fürs heute aus meinem Leben, vielleicht folgt heute noch der ein oder andere Beitrag.
P.s.: Danke an die liebe Julie aus ask.fm, die meinen Link veröffentlicht hat, das hat mir viel bedeutet

xoxo
siimplymylife

Donnerstag, 12. Juni 2014

Unterschied zwischen soziale Kompetenzen und Ausnutzen

Eine klassische Erklärung dafür, wieso man sich ausnutzen lässt


Ich war nie eines dieser beliebten Mädchen. Okay, früher habe ich zu den beliebten Cliquen gehört, aber ich hatte immer das Gefühl, nirgendwo 100% dazuzugehören. Meine Freunde kannte ich nur aus der Schule und ja, sie waren mir gute Freundinnen, aber ich habe mit ihnen nie viel unternommen, sondern hauptsächlich SMS geschrieben und telefoniert. Wir haben uns Geheimnisse anvertraut, zusammen gelacht und geweint, wie es Freundinnen eben so getan haben. Aber das lief alles nur in der Schule ab.
Daran hat sich -knapp 4 Jahre später- nichts geändert. Ach, eine Sache hat sich geändert: Ich gehöre nicht mehr zu den beliebten Cliquen.
Ich bin jetzt das Mädchen, das gemein und aggressiv ist, weil es die Meinung offen und ehrlich sagt, anstatt zu lästern. Schwierig nennen das einige.
Und trotzdem erwische ich mich dabei, mich ausnutzen zu lassen. Wieso? Weil ich insgeheim hoffe, irgendwie doch dazuzugehören. Ich würde das zwar nie zugeben, aber es ist so.

Ausnutzen?


Es gibt diese lauten, angeblich beliebten Leute in meiner Klasse. Du weißt schon, diese Leute, die einen ständig nach Hausaufgaben fragen, dich nur kennen, wenn sie mal wieder nicht aufgepasst haben oder eine Präsentation von einem wollen.
Nun, ich gehöre zu den dummen Leuten, die denen helfen. Wieso² stellt sich die Frage, wenn ich ja offensichtlich weiß, dass sie mich ausnutzen. Weil ich an dem Beispiel von ein paar Mädchen aus meiner Klasse gesehen habe, was passiert, wenn man sich nicht ausnutzen lässt:
Diese Mädchen wurden im Rahmen einer Mediation, die eigentlich dafür da ist Konflikte zu lösen, als asozial und arrogant bezeichnet.
Es ist ein abschreckendes Beispiel für jemanden, der eigentlich nur irgendwie dazugehören will. Also helfe ich, gebe meine Aufgaben her, hänge ständig am Telefon, wenn die Herrschaften anrufen oder mache Präsentationen über Bienensterben.
Ich höre ein danke, na klar. Aber meldet sich privat jemand? Nein.

Man muss unterscheiden zwischen "sozial sein" und ausgenutzt werden


Wie der Titel schon sagt: man muss aufpassen, denn das Gleichgewicht zwischen geben und nehmen sollte nicht gestört werden.
Sobald Du das Gefühl hast, diese Person mag dich nur, solange ein wichtiger Test ansteht, lass die Person im Regen stehen. Es wird immer jemanden geben, der ihnen helfen muss und es ist anfangs hart, aber man muss es für seinen Stolz und sein Selbstwertgefühl tun. Auch ich werde damit jetzt anfangen.
Lieber werde ich gehasst und kann mir selbst in die Augen sehen, anstatt geliebt zu werden und mich zu fragen, wer ich bin.

xoxo
siimplymylife